Eine Bürste für das Gesicht war längst überfällig…

Ich darf derzeit wieder ein tolles Produkt von Philips testen. Die VisaPure Gesichtsbürste. Ich war, nachdem ich den Testaufruf gelesen hatte skeptisch, und umso neugieriger auf die Bürste. Denn
eine Gesichtsbürste, Akkubetrieben oder nicht für ca. 140 € plus Bürsten, muss schon einiges können um mich zu überzeugen. Seit ca. 4 Wochen nutze ich nun die VisaPure regelmäßig einmal am Tag
abends. Bevor ich Euch verrate, ob sich die Anschaffung lohnt ein paar Infos.

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Herstellerversprechen

 

Philips verspricht mit seiner VisaPure die Gesichtsreinigung quasi revolutioniert zu haben. 10 mal effektiver als die manuelle Reinigung, soll die nur 60 Sekunden dauernde Porentiefe Reinigung
sein

 

Technische Details

 

Timer: 3 mal 20 Sekunden
Akku: hält bis zu 30 Anwendungen
Wasserdicht: ja, besonders angenehm beim Duschen
Bürste: 1 Bürste für normale Haut (weitere Bürsten wie Peelingbürste und Sensitivebürste separat erhältlich)

 

Erster Eindruck

 

Der erste Eindruck war gemischt. Die Bürste an sich macht einen tollen Eindruck, das blassblaue Acrylgehäuse wirkt sehr hochwertig und liegt gut in der der Hand. Die Bürsten lassen sich sehr
einfach durch aufstecken auswechseln, der Akku war vorgeladen, sodass die Erste Reinigung gleich am Abend der Lieferung starten konnte. Weniger positiv ist mir aufgefallen, dass es keine
Bedienungsanleitung in Deutsch gab. Auch wenn ich lange Zeit in den USA gelebt habe und mein Englisch wirklich gut ist, finde ich, dass es bei so einer Investition nicht passieren darf, dass der
Kunde  sich erst einmal im Internet eine Gebrauchsanleitung suchen muss, oder bei Philips in der Hotline landet, bis er die Richtige bekommt. Außerdem ist mir wirklich negativ der
Ladeständer aufgefallen. Ich habe ihn erst gar nicht als solchen erkannt. Er ist wirklich aus sehr leichtem Kunststoff, die ganze Konstruktion ist sehr wacklig, da hätte ich mehr erwartet. Ich
habe die VisaPure zum Laden dann hingelegt, da ich einen Absturz nicht riskieren wollte.

 

Anwendung

 

Die Anwendung ist wirklich simpel. Man feuchtet die Bürste an, trägt das gewünschte Reinigungsmittel auf die bürste auf und legt los. Man teilt sich am besten das Gesicht in 3 Zonen auf.
Stirn/Nase, rechts und links. Dann fährt man mit der rotierenden Bürste einfach darüber. Nach jeweils 20 Sekunden vibriert die Bürste, und man weiß dass es Zeit ist in die nächste Zone
überzugehen. Nach einer Minute schaltet sie dann komplett ab. Die Haut fühlt sich nach der Reinigung wirklich zart an, die Wahl der Bürsten ist Geschmackssache. Obwohl ich meine Haut als robust
beschrieben würde, reicht mir die normale Bürste vollkommen aus.

 

 

Tipps und Tricks

 

Anfangs habe ich wie beschrieben die Reinigungsmilch auf die Bürste aufgetragen und zum Ende der Reinigung das Problem gehabt, dass kaum noch was an Reinigungsmilch da war. Jetzt mache ich es so,
dass ich die Reinigungsmilch direkt auf das ganze Gesicht auftrage und dann einfach drüberfahre. Das verbraucht zwar ein bisschen mehr, aber dafür ist die Reinigung gleichmäßiger. Außerdem nutze
ich die VisaPure in der Dusche, da es doch schon bisschen spritzen kann, und ich nicht ständig den Spiegel putzen möchte. Daher finde ich es ein absolutes Plus, das sie wasserdicht ist.
Ich kann die Bürste allerdings nur abends nutzen, da bei mir die Durchblutung so stark angeregt wird, dass ich fast eine Stunde lang ein sehr rotes Gesicht habe, sodass ich mich so auf gar keinen
Fall auf die Straße trauen kann. Bei der Peelingbürste noch länger, also Achtung, Bürste wirklich nur 60 Sekunden nutzen!

 

Verbesserungsvorschläge

 

Auf jeden Fall muss die Ladehalterung geändert werden. Das Problem nämlich, dass die Bürste ja irgendwo hingestellt werden muss, hinlegen ist nicht so gut, da sich sonst der Bürstenkopf verformt,
geht zwar wieder weg, muss ja aber nicht sein. Also ist die Idee einer Halterung schon gut, diese muss aber auch stabil sein.

 

 

Fazit

 

Ich kann behaupten, dass die VisaPure ihren Zweck erfüllt. Die Reinigung ist wirklich besser, das Hautbild wird feiner. Die Investition und die Folgekosten (Bürsten sollen alle 3 bis 5 Monate
gewechselt werden) sind aber nicht zu unterschätzen. Ich denke, das ist was tolles was man sich mal wünschen kann. Übrigens ist auch mein Mann ganz begeistert, sodass sich für eine Familie dann
die Investition schon lohnen kann. Ich würde sie weiterempfehlen, hoffe aber, dass die Halterung noch verbessert wird.

 

Vielen Dank für den Test.

Danke fürs Teilen :)

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